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Brixen-Park

Regensburg

Moderne Quartiersentwicklung: Umnutzung der ehemaligen Nibelungenkaserne zum großzügigen Landschaftspark mit TechCampus

Auf der zentrumsnahen Fläche der ehemaligen Nibelungenkaserne entstand im Bereich des Neubaugebiets der TechCampus. Er ist mit rund 35 ha Regensburgs drittgrößter Park.
Die Neugestaltung des ehemaligen Kasernenareals initiiert die Schaffung eines modernen Wohn- und Gewerbestandorts in Kombination mit einigen Gebäuden der Technischen Hochschule Regensburg. Eine besondere Herausforderung lag in der nach Norden geneigten Hangsituation, die im Rahmen der Planung durch Terrassen aufgefangen werden.
Die drei entstandenen Terrassen gewährleisten die Besonnung aller Gebäude und widmen sich den Themen Wiesenpark, Spiel- und Sportpark und Waldpark. Die Terrassen verschränken sich untereinander mit Grünzügen und erholungsrelevanten Freiflächen. An den Enden werden sie von Kopfbauten akzentuiert und mit zwei Quartiersplätzen ausgestattet. Insgesamt entstand dadurch ein großzügiger neuer Landschaftspark, der dem ganzen Stadtteil Erholungsraum schenkt.

GRÜNZÜGE UND AUFTAKTPLATZ
Die Erschließung des TechCampuses erfolgt über die neugeplante Franz-Mayer-Straße. Die Allee führt von West nach Ost über den Auftaktplatz und erschließt das Gelände im Weiteren. Der öffentliche Platz befindet sich südlich des neuen Innovationszentrums und ist zentraler Treffpunkt, der nicht nur die umliegenden neuen Technologie-Gebäude durch öffentliche Grünzüge miteinander verbindet, sondern auch von der Universität leicht erreichbar ist.

SPIEL- UND SPORTPARK
Der freiraumplanerische Entwurf beruht auf dem Ziel ein attraktives und zukunftsfähiges Quartier zu schaffen. Im Fokus steht das Wohlbefinden der Nutzer, weshalb ein außergewöhnlich hohes Angebot an Sport- und Freizeitaktivität geboten wird. Der offene Spiel- und Sportpark bildet somit das Zentrum des Landschaftsparks.
Die bewegte Topographie des Geländes wird dadurch betont, das die großzügigen Flächen für Kinder- und Jugendspiel in die Topographie eingelassen sind und so räumlich und funktional voneinander getrennt werden. Die drei Spielbereiche für Kinder und Jugendliche befinden sich in sogenannten vertieften Linsen.

WALDPARK
Das geeignete Pendent zum Erlebnispark im Zentrum, bildet der im Süden liegende Waldpark. Durch seine dichten Bestandsgehölze, ein paar Bänken und wenigen Wegen fungiert er als Gegenpol zu den Aktionsflächen. Hier soll zum Ruhen und Verweilen und zu einem gemütlich Sparziergang verleitet werden.

WIESENPARK
Der gesamte Campus ist eingebettet in eine grüne Struktur. Im Norden dient der Wiesenpark als Verbindungsraum und ist zugleich Abstandsfläche zwischen dem neuen Gewerbestandort und den nördlich angrenzenden Wohngebieten. Der Grünzug ist Teil der örtlichen Grünverbindungen in Ost-West-Richtung. Er bietet mit den extensiv gepflegten, artenreichen Wiesen die Möglichkeit, den erforderlichen naturschutzrechtlichen Ausgleich für die Eingriffe durch Baumaßnahmen zu erbringen.


Auftaktplatz © Marcus Witte, mgk, 2020


Öffentliche Grünfläche © Marcus Witte, mgk, 2020


Spielpark © Jan-Niklas Jansen, mgk, 2020


Kletterpark © Jan-Niklas Jansen, mgk, 2020


Boulderfelsen aus Naturstein © Marcus Witte, mgk, 2020


Steg durch den Waldpark © Marcus Witte, mgk, 2020


Sportflächen © Marcus Witte, mgk, 2020


Urban Gardening © Marcus Witte, mgk, 2020


Lageplan © mgk, 2020


Wiesenpark mit Blühaspekt © Jan-Niklas Jansen, mgk, 2019


Entwurfsverfasser
Andrea Gebhard, mahl gebhard konzepte PartG mbB

Mitarbeiter
Mitarbeiter: Jan-Niklas Jansen


Fachplaner / Bauleitung
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am Bau beteiligte Firmen
ASTOC GmbH & Co. KG Architects and Planners
ZIMMER.OBST GmbH, Spielraumgestaltung
Garten- und Landschaftsbau Schmidt


Auftraggeber | Bauherr
Stadt Regensburg, Gartenamt

Bearbeitungszeitraum
2013-2020

Planungs- / Baukosten
KG500: 3,254 Mio. Euro brutto