Rheinboulevard Köln-Deutz. Planung: Maik Böhmer, Planorama Landschaftsarchitektur, Berlin. Foto: Hanns Joosten

 

© Hanns Joosten • Hanns Joosten

 

© Häfner/Jiménez • Häfner/Jiménez

 

© Bente Stachowske • IBA Hamburg GmbH, B. Stachowske

 

© Bente Stachowske • IBA Hamburg GmbH, B. Stachowske

 

© B. Stachowske • IBA, B. Stachowske

 

© Bente Stachowske • IBA Hamburg GmbH, B. Stachowske

 

© Bente Stachowske • IBA Hamburg GmbH, B. Stachowske

 

© Johannes Arlt • IBA Hamburg GmbH, Johannes Arlt

 

© Johannes Arlt • IBA Hamburg GmbH, Johannes Arlt

 

© IBA Hamburg GmbH • IBA Hamburg GmbH

 

© M. Sauerzapfe • M. Sauerzapfe

 

© M. Sauerzapfe • M. Sauerzapfe

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Entwurfsverfasser Landschaftsarchitektur:
Häfner/Jiménez, Büro für Landschaftsarchitektur, Berlin
Winfried Häfner, Jens Betcke, Thomas Jarosch, Anne Rauhut, Jenny Sprafke

Mitarbeiter: Claudia Hilt
weitere Planungsbeteiligte / Fachplaner:
Konermann + Siegmund Architekten (Planung Ausstellungsgebäude)
Sauerzapfe Architekten (Konstruktion Horizontweg)
ifb frohloff staffa kühl ecker (Tragwerksplanung Horizontweg)
IBB Ingenieurbüro Siebeck (Elektroplanung)
Edgar Schlaefle Lichtdesign (Beleuchtungsplanung)
UMTEC Prof. Biener I Sasse I Konertz mbB (Bauüberwachung)
am Bau beteiligte Firmen:
von Oertzen GmbH (Herstellung Parkplatz Ausstellungsgebäude)
Wulf GmbH (Herstellung Zuwegung)
ARGE Jürgen Martens GmbH & Co.KG / Eggers Tiefbau GmbH (Bau Horizontweg)
Auftraggeber / Bauherr: Freie Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt - Bodenschutz/Altlasten
Bearbeitungszeitraum: 2009 – 2013
Planungs-/Baukosten: 4,88 Mio. Euro

 

Juryurteil:

Nachhaltigkeit beweist sich nicht zuletzt wie wir mit den bedauerlich großen Abfalllandschaften unserer Gesellschaft weiter verfahren. Hierzu bietet der Energieberg Georgswerder einen überzeugenden Beitrag der Auseinandersetzung. Bis Ende der 70er Jahre als riesiger Müllberg an einem der Eingänge der Hansestadt Hamburg entstanden, erlangte er traurige Berühmtheit als ein lebensbedrohlicher, Dioxin verseuchter Ort.
Über die reine Sicherungsmaßnahme hinaus wagte man nun in Hamburg mit möglichst geringen invasiven Eingriffen die Rückgewinnung dieses von Menschen geschaffenen Bergs als Lebens- und Erfahrungsraum. Als ein Ort der Auseinandersetzung mit den Folgen unserer Abfallwirtschaft, aber auch unserer Möglichkeiten regenerativer Energiegewinnung erhielt der Berg eine neue Bedeutung.

Mit der sinnfälligen Gestalt des Loop-Bandes ohne erkennbaren Anfang und Ende erstreckt sich nun ein weit ausladender Steg über dem Müllberg, der die Besucher nicht nur die verschiedenen Formen regenerativer Energiegewinnung - inklusive der Nutzung des Abfallgases - nahe bringt, sondern auch sehr gelungen zur Entdeckung der vielgestaltigen Stadtlandschaft Hamburgs einlädt. Klug positioniert und dimensioniert entlang der verschiedenen Energiegewinnungsanlagen ist der Loop weit mehr als nur ein neuer Weg, sondern vielmehr ein sehr zeitgenössischer Raum für verschiedene Interessen und Aktivitäten. Im Gegensatz zu vielen Bauten ist zudem dieser Loop bewusst nachhaltig und leicht reversibel konzipiert, um wieder in eine Kreislaufwirtschaft zurückgeführt werden zu können.

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